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Lesung von Paul Maar      

 

Am Mittwoch, den 03.02.2016, gingen die Klassen 3a, 3b, 4a, 4b und 4c nach der vorverlegten Pause zur Lesung von Paul Maar.

Es fing ungefähr um 09:30 Uhr an. Als alle saßen und leise waren, stellte sich Paul Maar vor.  Er zeichnete viele Tiere und schrieb anschließend den Anfangsbuchstaben des Tieres oben drüber, so dass der Satz „Mein Name ist Paul Maar“ entstand. Er konnte sehr schnell und schön malen.

Anschließend gab der Autor lustige Reime über die einzelnen Tiere aus seinem Buch „Jaguar und NEINguar“ zum Besten, über die wir sehr lachen mussten.

Danach erzählte er uns über das Sams, das so aussieht:

 

 

Herr Taschenbier, der „Vater“ von Sams, fand das Sams so: Er hatte eine sehr komische Woche, nämlich am Montag kam H. Mon, am Dienstag hatte er Dienst, am Mittwoch war die Mitte der Woche, am Donnerstag donnerte und blitzte es, am Freitag hatte er frei. Am Samstag fuhr er in die Stadt und sah einen Menschenauflauf, der um ein komisches Wesen versammelt war. Alle fragten das Wesen, wie es hieße. Herr Taschenbier dachte, nach dieser komischen Woche müsste das doch mit dem Wochentag zu tun haben. Er fragte das Wesen: „Heißt Du vielleicht Sams?“ Das Wesen antwortete: „Woher weißt Du meinen Namen? Die, die unseren Namen wissen, müssen uns aufnehmen!“ Herr Taschenbier überlegte, ob er das Sams mitnehmen konnte. Seiner strengen Hausvermieterin würde das sicher nicht gefallen.

 

Nach dieser Einführung las Herr Maar aus dem Buch „Ein Sams zu viel“ vor. Dieses Buch war sehr lustig. Es ging darum, dass Sams ständig Würste aus Frau Rotkohls Kühlschrank klaute. Herr Taschenbier schimpfte ihn, weil Frau Rotkohl ihn erwischt hatte. Am nächsten Tag hatte Herr Taschenbier Geburtstag. Das Sams schenkte ihm einen bisher versteckten Wunschpunkt und sagte: „Du musst gut überlegen, für was Du diesen Wunschpunkt verwendest.“ Am Nachmittag erwischte Frau Rotkohl erneut das Sams beim Würstestehlen und rief Herrn Taschenbier zu sich. Dieser war sauer und rief: „Na ihnen wünsche ich aber auch mal ein Sams!“ Zusammen mit dem Sams kehrte er zurück in seine Wohnung, als plötzlich Frau Rotkohl laut schrie: „Schon wieder ist das Sams bei mir!“ Daraufhin schaute Herr Taschenbier bei Frau Rotkohl nach und tatsächlich versteckte sich ein Sams unter ihrem Tisch. Herr Taschenbier stellte fest, dass es sicher nicht sein Sams wäre, da sein Sams noch in seiner Wohnung war. Da erinnerte er sich wieder an die Worte, die er zu Frau Rotkohl gerufen hatte und alles wurde ihm klar.

Mehr las Herr Maar nicht vor.

Anschließend teilte Frau Stumpf, die Büchereileiterin, mit, dass derjenige, der Gummibärchen unter seinem Stuhl kleben hätte, das Buch „Ein Sams zu viel“ umsonst bekommen würde. Sophia aus der 4a war die Glückliche!

Als Nächstes bekamen alle Kinder, die ein Buch vorbestellt hatten, ihr Buch, das Herr Maar noch mit seinem Namen und einer Tierzeichnung signierte.

Alle Kinder durften sich zum Abschluss einen Luftballon nehmen und rannten in ihr Klassenzimmer zurück.

                                       

Maxima Beutner, Kl.4b

 

 

Bildergalerie

Autorenlesung mit Paul Maar

 

Am 03.Februar 2016 kam der berühmte Autor Paul Maar in die Grund- und Mittelschule Litzendorf. Er wollte uns aus seinem aktuellen Buch „Ein Sams zu viel“ vorlesen. Sowas konnten sich der Bürgermeister, der zweite Bürger-meister und das Team der Litzendorfer Bücherei nicht entgehen lassen. Ein Kamerateam war auch da.

Zuerst erzählte Herr Maar von seinen Jobs als Schriftsteller und Zeichner. Er machte ziemlich viele Witze, merkte auch darauf die Kinder mit einzubringen. Dann stellte er sich auf eine ganz besondere Art vor. Der Autor malte acht Tiere, deren Anfangsbuchstaben seinen Namen ergaben. Nun las er aus seinem Buch „Jaguar und Neinguar“ vor. Es ging um zwei Tiere, das waren ein Jaguar und ein Neinguar. Der Jaguar bejahte jede Frage und der Neinguar verneinte sie. Er dachte sich, wenn es jemanden gibt der immer „Ja“ sagt, muss es auch jemanden geben der mal „Nein“ sagt. Das Buch „Ein Sams zu viel“ gefiel mir am besten. In diesem Buch ging es um das kleine Sams mit der Schweinenase und den roten Haaren, welches den armen Herrn Taschenbier, der es gefunden hatte auf Trab hielt. Darin kam auch eine Mieterin vor, die Frau Rotkohl hieß und das Sams nicht leiden konnte. Mehr wird aber nicht verraten.

Als Herr Maar mit dem Vorlesen fertig war, wurde ihm ein Geschenkkorb überreicht. Anschließend signierte er die ganzen Bücher und malte in jedes Buch ein Sams oder ein Tier. Nach dieser abwechslungsreichen Stunde ging jeder in seine Klasse zurück.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Paul Maar.

 

Annalena Behr aus der 4B